„Musik zum Knien ließ die Gedanken verstummen“
Das Duo Christian & Daniel Wolf: Ein außergewöhnlicher Dialog zwischen Klarinette und Orgel.
Wenn die wandlungsfähige Stimme der Klarinette auf die Klänge der Orgel trifft, entsteht ein Raum jenseits des Alltäglichen. Eine Musikkritikerin beschrieb dieses Erlebnis treffend als „Musik zum Knien“ – ein Moment, in dem die Zeit stillzustehen scheint.
Ein seltener Klangzauber
Seit 2001 widmen sich die Brüder Christian und Daniel Wolf einer Besetzung, die Seltenheitswert genießt. Da kaum Originalkompositionen für dieses Duo existieren, begeben sich die beiden Künstler auf musikalische Entdeckungsreisen. Mit feinem Gespür wählen sie Werke aus verschiedenen Epochen und Kulturen aus und verleihen ihnen in eigenen Bearbeitungen eine völlig neue, faszinierende Wirkung.
Ihr Repertoire ist eine Brücke zwischen den Welten:
Zeitlose Klassik: Von der Klarheit der Renaissance und des Barock bis hin zu romantischen Werken.
Lebendige Tradition: Folkloristisch geprägte jüdische Klezmer-Musik, die unter der Kirchenkuppel eine ganz eigene Spiritualität entfaltet.
Moderne Inspiration: Ausgefallene Programme, die Neugier wecken und das Publikum begeistern.
Dieser Mut zur Nische hat die Brüder bereits in bedeutende Kirchen Deutschlands geführt – von den Domkonzerten in Aachen, Limburg, Worms und Speyer, über Konzerte im Bonner Münster und in der Konstantinbasilika Trier bis hin zu renommierten Festivals wie den Maulbronner Klosterkonzerten, dem Hohenloher Kultursommer oder dem Festival Orgel PLUS.
Christian Wolf | Klarinette
Sein Spiel zeichnet sich durch eine enorme stilistische Breite aus. Während seinem Studium an der Musikhochschule Köln (Künstlerische Reife 1996 bei Prof. Franz Klein und Armin Ziegler) erweiterte er seinen Horizont auch durch Jazzseminare bei Manfred Schoof. Diese Offenheit spiegelt sich in seiner Diskografie und seiner langjährigen Konzerttätigkeit wider, die ihn stets auf die Suche nach dem besonderen Klang führt.
Daniel Wolf | Orgel
Der versierte Organist und Improvisator studierte in Mainz (u. a. bei Prof. Gerhard Gnann und Gabriel Dessauer) und vertiefte sein Können in Meisterkursen bei Wolfgang Zerer, Harald Vogel, Jean Boyer und Guy Bovet. Sein besonderes Talent für das Spontane und Kreative unterstrich er bereits 1998 mit dem 1. Preis beim Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel in der Kategorie „Improvisatorische Liedbegleitung“.
Erleben Sie ein Duo, das Tradition und Innovation virtuos vereint und Räume mit einer Klangintensität füllt, die noch lange nachhallt.